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<strong>Die Sache mit dem Eiweiss</strong><br />
Über kaum ein Nahrungsergänzungsmittel grassieren so viele Mythen wie über Eiweiss oder eben Proteine. Manche verschreien sie als Dickmacher, andere können nicht ohne. Wo liegt die Wahrheit? Beginnen wir mit den Fakten:<br />
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Als einer der drei Hauptnährstoffe spielen Proteine – neben Kohlenhydraten und Fetten – eine wichtige Rolle als Energielieferant. Ja richtig, Muskelproteine haben, genauso wie Kohlenhydrate, einen Brennwert von 4,1  kcal pro Gramm. (Fettsäuren übrigens  9,3 kcal pro Gramm). Grundsätzlich haben Proteine aber eine gewebeaufbauende Funktion. Ladies: auch Haare, Haut und Bindegewebe fallen darunter, nicht nur die dicken Muckis.<br />
Eiweisse – oder eben Proteine – sind aus Aminosäuren aufgebaut. Es gibt hunderte verschiedener Aminosäuren in der Natur, für unseren Körper sind jedoch nur 20 proteinogene Aminosäuren für den Aufbau von Eiweiss bekannt. Dazu kommen noch welche, die aus dem Stoffwechsel resultieren.<br />
Je nach Quelle nehmen wir die Aminosäuren unterschiedlich schnell auf. Tierische Proteine haben eine höhere Wertigkeit als pflanzliche Proteine. Es gibt Aminosäuren, die der Körper unbedingt braucht, aber nicht selbst bilden kann. Diese essentiellen Aminosäuren sind lebenswichtig und müssen mit dem Eiweiss aus der Nahrung aufgenommen werden.<br />
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<strong>Was bedeutet das fürs Training?</strong><br />
Kraftsportler rechnen mit täglich bis zu 2 Gramm Eiweiss pro kg Körpergewicht. Die Mindestmenge beträgt ca. 1 Gramm pro kg Körpergewicht täglich – für Freizeitsportler empfehlen sich 1,2 – 1,5 Gramm. Je nach Training und sonstiger Ernährung macht Sinn, zusätzlich Eiweiss  zu sich zu nehmen. Bedenkt man, dass z.B. 100 Gramm Fleisch ca. 22 Gramm Eiweiss enthält, wird schnell klar, dass Fleisch allein nicht selig macht. (100 Gramm Ei beinhaltet übrigens lediglich 13 Gramm Eiweiss). Der Markt bietet Produkte mit einem hohen Anteil der schnell verfügbaren BCAA (verzweigtkettigen Aminosäuren), welche direkt während und nach dem Training die Regeneration verbessern und den Muskelaufbau beschleunigen. Es gibt auch Stacks, d.h. eine Mischung verschiedener Proteinquellen, welche eine stete Versorgung über eine längere Zeitdauer sicherstellen. Casein, das sehr langsam umgewandelt wird, ist der „Gute Nacht-Shake“. Daneben gibt es isolierte Amino-Präparate, welche spezifische Eigenschaften haben. Verbunden mit Kohlenhydraten, Kreatin oder andern Zusätzen kann so ein Produkt auch zum vor dem Training zu konsumierenden Kraftfutter (Masseaufbau) verwendet werden. Andere wiederum sind Kohlenhydrat- und Fettarm (Low Carb/Low Fat) und ideal, um Diäten zu begleichen oder eine Definitionsphase zu begleiten.<br />
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<strong>Eiweiss und Diät</strong><br />
Jede extreme Form einer Diät (Mangelernährung) kann dazu führen, dass statt Kohlenhydrate das Energieäquivalent in Form von Muskelproteinen verbrannt wird. Ja richtig: man kann seine Muskeln verbrennen! Dies gilt es bei Diäten zu beachten, bzw. gibt es Diäten (Low-Carb etc.) welche das genau mit einer umso intensiveren Eiweisszufuhr verhindern.<br />
Betrachtet man die schlechtere Verwertbarkeit von pflanzlichen Proteinen, sollten sich auch Vegetarier und Veganer Gedanken über eine genügende Eiweissversorgung machen. Der Markt hält mittlerweile gar vegane Präparate bereit.<br />
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<strong>Macht Eiweiss dick?</strong><br />
Im Prinzip nein, aber … Isst man besonders viele Proteine und befindet man sich zudem noch in einem Kalorienüberschuss, so kann der Körper durch Gluconeogenese die Aminosäuren in Glucose („Zucker“) umwandeln. Ist der Glykogenspeicher  - eigentlich die Speicherform der Kohlenhydrate – voll, wird alle noch im Blut befindliche Glucose in Fettsäuren umgewandelt.<br />
Im Bereich einer sportlichen Betätigung mit bewusster Ernährung kann daher ausgeschlossen, dass der Eiweisskonsum zum Fettaufbau führt.<br />
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Fazit: Keine Angst vor Eiweiss. Im Gegenteil – sportliche Ziele wie auch Diäten werden durch die Supplementierung durch Eiweiss deutlich besser erreicht. Wichtig aber: das richtige Eiweisspräparat für den richtigen Zweck. Sprich mit uns.
Donnerstag 19. April 2018
Die Sache mit dem Eiweiss
Über kaum ein Nahrungsergänzungsmittel grassieren so viele Mythen wie über Eiweiss oder eben Proteine. Manche verschreien sie als Dickmacher, andere können nicht ohne. Wo liegt die Wahrheit? Beginnen wir mit den Fakten:

Als einer der drei Hauptnährstoffe spielen Proteine – neben Kohlenhydraten und Fetten – eine wichtige Rolle als Energielieferant. Ja richtig, Muskelproteine haben, genauso wie Kohlenhydrate, einen Brennwert von 4,1  kcal pro Gramm. (Fettsäuren übrigens  9,3 kcal pro Gramm). Grundsätzlich haben Proteine aber eine gewebeaufbauende Funktion. Ladies: auch...
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<div><strong>Nach den Feiertagen  – so verbrennst Du Dein Körperfett</strong><br />
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Die <strong>ketogene Diät</strong> verzichtet hauptsächlich auf Kohlehydrate und Zucker und setzt dafür auf viel Protein und Fette. Konkret heißt das, sich – ähnlich wie bei der Paleo-Diät - von viel Fleisch, Käse, Eiern, Früchten und Gemüsen zu ernähren, jedoch weitgehend auf Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln zu verzichten. Ein grosser Vorteil liegt darin, dass sich so keine Hungergefühle einstellen.<br />
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Was läuft ab? Dem Metabolismus wird durch diese Ernährungsweise ein Mangel an Kohlehydraten und somit ein reduzierter Glykogenspiegel vorgetäuscht. Deswegen begibt er sich auf die Suche nach alternativen Energiequellen und findet diese in Fetten: Das nennt man Ketose. Somit wird die Fettverbrennung natürlich angekurbelt und ein entsprechendes Fitnesstraining optimal unterstützt.<br />
Wichtig ist, bei den täglich aufgenommenen Kohlehydraten unter 30 Gramm zu bleiben, um den Insulinspiegel niedrig zu halten und dem Körper einen Versorgungsengpass vorzutäuschen – sonst wird der ketogene Effekt sofort verwirkt!<br />
Es dauert anfangs nämlich bis zu drei Tagen, bis die Diät ihre volle Wirkung entfaltet und die Ketose eintritt, weil der Körper sich auf ein ganz besonderes Notprogramm umstellt. Das sorgt dafür, dass weniger Fette angelagert und gleichzeitig mehr Wachstumshormone ausgeschüttet werden können.<br />
Nach einer Umgewöhnungsphase wirst Du von der ketogenen Diät mit weniger Körperfett, einer strafferen Haut, einem gereinigten Körper und einem Boost an Lebensenergie belohnt. Aktuell gibt es sogar Studien, die die Wirksamkeit der ketogenen Diät bei Krebspatienten testen, denn Tumorzellen sollen durch Zucker wesentlich schneller und aggressiver wachsen. Ebenso ist eine Verbesserung bei Epilepsie-Betroffenen zu beobachten.<br />
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Die ketogene Diät empfiehlt max. 2.500 Kilokalorien am Tag, bestehend aus 60% bis 70% Fett, 30 bis 40 % Eiweiß und auf jeden Fall unter 30 Gramm Kohlenhydraten, denn sonst gerät die Super-Fettverbrennungsmaschine namens Ketose wie oben beschrieben sofort wieder ins Stottern und der Körper fällt zurück in die Glykolyse, die Umwandlung der Kohlenydratspeicher (Glykogen) in Energie. Für eine Gewichtsabnahme und möglichst effiziente Verbrennung der „Depots“ ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass weniger Kalorien zugeführt als täglich verbraucht werden.<br />
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Alle drei Wochen Darfst Du Deinem Körper allerdings einen sogenannten Refeed-Tag gönnen, an dem Du ordentlich Kohlenhydrate tanken kannst, weil Dein Körper eventuell zu sehr ausgezehrt wird und so eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen garantiert ist.<br />
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Lecker können die ketogenen Rezepte und Gerichte selbstverständlich auch sein – sei es aktuell z.B. eine Lachstranche mit in Olivenöl gebratenen Spargeln und Spiegeleiern, ein Omelette mit Zucchini und gebratenem Speck, oder gebackener Fetakäse mit Gemüsen nach Wahl und Olivenöl, Steak, Eier oder Nüssen. Verzichten muss man allerdings weitgehend auf Nudeln, Kartoffeln, Brot und Reis. Achte auf jeden Fall immer auf die enthaltenen Kohlehydrate.</div>
Montag 01. Januar 2018
Nach den Feiertagen  – so verbrennst Du Dein Körperfett

Die ketogene Diät verzichtet hauptsächlich auf Kohlehydrate und Zucker und setzt dafür auf viel Protein und Fette. Konkret heißt das, sich – ähnlich wie bei der Paleo-Diät - von viel Fleisch, Käse, Eiern, Früchten und Gemüsen zu ernähren, jedoch weitgehend auf Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln zu verzichten. Ein grosser Vorteil liegt darin, dass sich so keine Hungergefühle einstellen.

Was läuft ab? Dem Metabolismus wird durch diese Ernährungsweise ein Mangel an Kohlehydraten und...
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